Karl des Monats Dezember – Pause machen

Endloses Sitzen im Büro kann zu Demotivation, Erschöpfung oder gar Angstzuständen führen, wie folgendes Chatprotokoll beweist:

Mitarbeiter 1 (im Kombinat): Ey, hallo, wer klingelt denn bitte um die Uhrzeit (21 Uhr) hier. Also ich mach nicht auf!
Mitarbeiter 2 (bereits zu Hause): Hat jemand an der Tür geklingelt? Man kann doch sehen wer es ist, oder?
Mitarbeiter 1: Yo, direkt an der Tür.
Mitarbeiter 2: Und haste geschaut?
Mitarbeiter 1: Ich bin lieber in meinem kleinen Büro geblieben, da kann ich auch aus dem Fenster abhauen.
Mitarbeiter 2: Hehe, hast Schiss?
Mitarbeiter 1: Hehe, ey das ist hier Wildau, wer weiß, was hier rumläuft.
Mitarbeiter 2: Aber hättest doch echt mal an die Tür gehen können, hätte nicht gedacht dass du so ein feiger Hund bist, Einbrecher klingeln nicht!
Mitarbeiter 1: Hehe auch wahr, wahrscheinlich ein Klingelstreich oder so ein Mist. So ich pack mal, wenn ich morgen früh nicht auftauche, dann wurde ich von der Wildau’schen Bevölkerung aufgefressen!
Mitarbeiter 2: Lecker, lecker!

Zu lange über den gleichen Aufgaben grübeln hemmt also nicht nur die Kreativität und die Leistungsfähigkeit, sondern ruft womöglich Paranoia hervor. Deshalb sind Pausen sinnvoll. Der Wechsel zwischen Kreativ- und Routineaufgaben fördert die Produktivität. Wer ohne Pause arbeitet ist genervt und agressiv. Die Belastbarkeit zu steigern durch regelmäßige Unterbrechungen und sportlichen Ausgleich ist die empfohlene Lösung.

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