Archiv für Januar, 2009

Gespräche mit Bankern

Freitag, Januar 30th, 2009

In den vergangenen zwei Wochen habe ich wieder einmal einige Bankgespräche begleitet.

Wer nicht schon Cash Flow-positiv ist, kommt nicht darum herum, mit Bankern zu sprechen. Banker sind auch noch Berufsskeptiker. Das macht’s nicht besser.

Man benötigt Zeit, die eigene Idee zu erklären. Wie lange benötigen Sie, Ihre Geschäftsidee zu erklären? Ist eine Stunde zu viel? Angeblich ja, sagt man so landläufig. VCs haben ja sogar den Elevator Pitch erfunden, in dem man seine Geschäftsidee in 1 Minute auf den Punkt bringen soll.

Wir haben jedes Mal 45 Minuten bis 60 Minuten benötigt, die Idee zu präsentieren. Mit wenigen Zwischenfragen, die Zeit kosten können. Auch danach gab’s keine nennenswerten Fragen der Banker. Sondern nur die übliche Liste der Unterlagen, die einzureichen wären.

Diese Unterlagen (Businessplan mit Finanzplanung, Selbstauskunft, usw.) konnten wir noch am selben Tag per E-Mail zusenden.

Danach hatten wir innerhalb von wenigen Tagen konkrete Angebote auf dem Tisch liegen.

Finanzkrise? Nicht wirklich fühlbar.

Der Schlüssel zu diesem Erfolg ist ganz sicher „Gute Vorbereitung“.

Mein erstes Barcamp

Sonntag, Januar 25th, 2009

Mit Martin war ich von Freitag bis heute Mittag beim Tourismuscamp II in Eichstätt. Zusammenfassung: Jede Minute war wertvoll. Wir haben mit navando einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Insbesondere: Feststellen, was die Touristiker momentan beschäftigt und welche Ziele, Ansatzpunkte und Barrieren für Location Based Services im Tourismus bestehen.

Ein kleiner Nebeneffekt: Ich habe begonnen, zu Twittern. Warum? Twitter kann, in Verbindung mit einem Blog und einem Facebook-Account positive Rückkopplungseffekte erzeugen – das Gold des E-Commerce. Danke an Florian für seine Überzeugungsarbeit und Schilderung, welche Effekte hier wirken!

Mal sehen, ob Twitter meine Kommunikation verbessern kann.

Wie relevant sind Barcamps? Wie könnte man einen Impact Indicator entwickeln? Wie kann man die Qualität und die Reichweite der Inhalte eines Barcamps messen? Dazu haben wir in der letzten Session des zweiten Tages nachgedacht.

Wichtig war für mich der Gedanke, dass Barcamps eine Form des Transfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sein können (43:12). Im Ergebnis bleibt es wohl die Aufgabe der Wissenschaft, aus den zahlreichen Fakten dieser Welt zu abstrahieren. Barcamps sind Realtime und mit zahlreichen Zwischentönen versehen – Ersteres ist für den Wissenschaftler kaum zu verarbeiten, wenn es nicht Zusammenfassungen gibt. Diese sollten als Blogartikel zurück verlinkt und insbesondere in’s Barcamp-Wiki gestellt werden.